Prävention von Doping und Medikamentenmissbrauch

+++Ab sofort gilt für unsere theoretischen Veranstaltungen die 3G-Regelung, d. h. nur Geimpfte, Genesene haben Zugang. Die verbleibenden Teilnehmer müssen zu jeder Unterrichtseinheit einen negativen Bürgertest, (maximal 24h alt) vorlegen. Abhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ist es zudem möglich, dass Termine kurzfristig abgesagt werden müssen. Angemeldeten Teilnehmer*innen entstehen selbstverständlich keine Kosten.+++

Absoluter Siegeswille, interner oder externer Leistungsdruck führen immer wieder dazu, dass Sportler*innen auf leistungssteigernde Substanzen zurückgreifen. Neben klassischen Dopingmitteln wie anabolen Steroiden kommen dabei vermehrt auch Schmerzmittel, Asthmamittel, Hormone, Stimulanzien und Diuretika zum Einsatz. Die Bereitschaft von Athlet*innen, sportliche Erfolge über das eigene Körperwohl zu stellen, ist dabei gleichermaßen im Leistungs- sowie im Freizeit- und Breitensport vertreten, denn zum einen ist der Übergang vom Hobby zum Beruf fließend, zum anderen finden gerade im Amateurbereich kaum Kontrollen statt.

Den hohen Leistungsdruck zeigt auch das sogenannte Goldman-Dilemma. In einer Studie konnte der amerikanische Arzt Bob Goldman herausfinden, dass rund 50 % aller Athlet*innen in Kauf nehmen würden, nur noch fünf weitere Jahre zu leben, wenn sie im Gegenzug durch die Einnahme eines Dopingmittels eine olympische Goldmedaille gewinnen würden.

Die Weiterbildung thematisiert deshalb die hohe Relevanz von Prävention von Doping und Medikamentenmissbrauch egal auf welcher leistungsebene oder in welchem Alter. Sie gibt den Teilnehmer*innen wertvolle Handlungsempfehlungen an die Hand, mit denen sie ihre (Nachwuchs)-Athlet*innen in der Doping- sowie Schmerzmittelprävention unterstützen und selbst als Vorbild vorangehen können. Der Rolle von Trainer*innen und dem Thema Wertevermittlung kommen dabei eine besondere Bedeutung zu. Hierzu werden unter anderem Hintergründe und Motive erörtert, die zu einem unbedachten Schmerzmittel- und Dopingkonsum bei (Nachwuchs)-Athlet*innen führen.

Im Erfahrungsaustausch mit anderen Teilnehmer*innen sowie in der Diskussion von realen Fallbeispielen, werden Probleme und konkrete Handlungsoptionen aufgezeigt.

Inhalte

  • Der Dopingbegriff und Abgrenzung zum Medikamentenmissbrauch
  • Gründe und Auslöser von Doping
  • Die Rolle von Trainer*innen in der Prävention von Doping und Medikamentenmissbrauch: Wie können Trainer*innen ihre Athlet*innen unterstützen und als Vorbild vorangehen?
  • Erfahrungsaustausch zum Thema Medikamentenmissbrauch / unbedachter Schmerzmittelkonsum
  • Fallbeispiele und Diskussion
  • Zusammenfassung und Abschlussübung

Referentin

M.Sc. Pia Braun

Zielgruppen/Teilnahmevoraussetzungen

(Nachwuchs-)Trainer*innen, Übungsleiter*innen und Interessierte aus den Bereichen Freizeit-, Breiten-, Nachwuchs- und Leistungssport

Veranstaltungsort

Deutsche Sporthochschule Köln
Am Sportpark Müngersdorf 6
50933 Köln

TeilnehmerInnen

Max. 18 Personen

Termin

12.02.2022

Veranstaltungsdauer:   1 Tag
Samstag, 09:00 - 16:00 Uhr

Weitere Termine dieser Weiterbildung finden Sie in dem Infokasten „Starttermine“ auf dieser Seite. Klicken Sie dort auf das gewünschte Startdatum, dann erscheinen die vollständigen Veranstaltungstage und Uhrzeiten auf der neu geladenen Seite.

Anmeldeschluss

Der Anmeldeschluss ist am 29.01.2022

Gebühren (Euro)

Teilnahmegebühr 170,00EUR
vergünstigte Teilnahmegebühr* 159,00EUR
DSHS-Studierendengebühr 149,00EUR

*= DSHS Mitarbeiter*innen, (NICHT DSHS) Studierende, Auszubildende, Arbeitssuchende, SpoHo.Net PLUS-Mitglieder*innen (einjährige Mitgliedschaft)

Bescheinigung

Teilnahme

Veranstaltung nicht mehr buchbar

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