Sport in der Sozialen Arbeit - Synergien und Potentiale

Sport kann unter professioneller pädagogischer Anleitung soziale, physische und psychische Kompetenzen stärken und die moralische Entwicklung unterstützen – das ist wissenschaftlich bewiesen. Viele dieser Aspekte sind auch in der Sozialen Arbeit wichtig, wie zum Beispiel die Stärkung von Selbstvertrauen, das Erlernen eines konstruktiven Umgangs mit Aggressionen oder die Förderung von Toleranz und Fairness. Es liegt daher auf der Hand, Sport als zentralen Baustein in die Soziale Arbeit zu integrieren und zu professionalisieren. Wir bieten Ihnen in diesem Zusammenhang derzeit zwei Weiterbildungsmodule an, die jeweils einzeln gebucht werden können: "Sport und Psyche" und "Synergien und Potentiale".

Modul "Synergien und Potentiale"
Neben der Vermittlung sportpädagogischer Grundlagen werden Interaktionspotenziale von Sport, Spiel und Bewegung in der Sozialen Arbeit erläutert. Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in Selbst- und Sozialkompetenzen im Sport, Potentiale aber auch Grenzen des Sports in der Sozialen Arbeit. Sie lernen, Qualitätsmerkmale guter sportorientierter Sozialer Arbeit zu erkennen und erhalten „Good Practice“-Beispiele. Im weiteren Verlauf erproben TeilnehmerInnen den kreativen Einsatz von Materialien und Geräten unter Berücksichtigung sicherheitsrelevanter Aspekte. Konkret wird in diesem Zusammenhang auch die Umsetzung sozialpädagogischer Ansätze im Sport betrachtet und auf die besondere Beachtung sozialpädagogischer Zielsetzungen bei der Angebotsplanung eingegangen.

Diese dreitägige Weiterbildung richtet sich an Studierende/AbsolventInnen der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik, sowie Beschäftigte im sozialen Sektor (SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, HeilpädagogInnen, etc.).

Sie werden von ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis unterrichtet, um Ihnen höchsten qualitativen Standard zu gewährleisten sowie Inhalte, die immer am Puls der Zeit sind. Nach der Teilnahme werden Sie in der Lage sein, Sport in der Sozialen Arbeit noch professioneller als Mittel zur Stärkung individueller Kompetenzen und Verbesserung der Dynamik in Gruppen einzusetzen.

Inhalte

  • Sozial- und Selbstkompetenzen im Sport (Theorie)
  • Erklärungsmuster und Wirkungsfelder von Sport, Spiel und Bewegung im Kontext moderner funktional differenzierter Gesellschaften
  • Sportpädagogische Grundlagen
  • Sozial- und Selbstkompetenzen im Sport (Praxis)
  • Qualitätsmerkmale, Funktionen und Themen des Sports in der Sozialen Arbeit
  • Kreativer Umgang mit Materialien und Geräten
  • Umsetzung aktueller sozialpädagogischer Ansätze in einem sportlichen Kontext
  • Planung von Angebotsmöglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport unter Berücksichtigung der sozialarbeiterischen Zielsetzung

Referenten

Frederike Bohr
Dr. Manuela Dicken
Diana Emberger
Ilona Gerling
Marcel Scharf

Zielgruppen/Teilnahmevoraussetzungen

Beschäftigte im sozialen Sektor (SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, HeilpädagogInnen, etc.), Studierende/AbsolventInnen der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik

Veranstaltungsort

Deutsche Sporthochschule Köln
Am Sportpark Müngersdorf 6
50933 Köln

TeilnehmerInnen

Max. 20 Personen

Termin

27./28./29.09.2019

Veranstaltungsdauer:   3 Tage
Freitag, 09:00 - 16:15 Uhr
Samstag, 09:00 - 17:15 Uhr
Sonntag, 09:00 - 17.15 Uhr
inklusive Mittagessen

Anmeldeschluss

Der Anmeldeschluss ist am 13.09.2019

Gebühren (Euro)

Teilnahmegebühr 328,00EUR
vergünstigte Teilnahmegebühr* 310,00EUR
DSHS-Studierendengebühr 291,00EUR
*= (NICHT DSHS) Studierende, Auszubildende, Arbeitssuchende, SpoHo.Net PLUS-Mitglieder (einjährige Mitgliedschaft)

Bescheinigung

Teilnahmebescheinigung

Veranstaltung nicht mehr buchbar

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